Ironman Hamburg

You are an Ironman!

Diese vier magischen Worte zu hören war das Ziel eines 10-köpfigen Teams vom HSV. Den Rahmen dazu bildete dazu die Erstauflage des Ironman Hamburg.

Das Racebriefing am Freitag sowie der Bike-Check-in am Samstag fanden noch bei Dauerregen und 16 Grad statt. Für den Wettkampf am Sonntag hatte der Wettergott aber ein Einsehen mit den Triathleten. Pünktlich zum Start der Profis um 6:40 Uhr riss die Wolkendecke auf und sollte den Dreikampf-Sportler sehr gute äußere Bedingen bieten. 10 Minuten später ertönte das Startsignal für die etwas mehr als 2.500 Alterklassen-Athleten. Gemäß den erwarteten Schwimmzeiten sortierten sich auch die Triathleten vom HSV für den sog. Rolling-Start in ihre Startbereiche ein. Somit machte sich etwa gegen 7:15 Uhr der letzte Starter auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke in Angriff zu nehmen.

Nach etwas weniger als einer Stunde und nach knapp über einer Stunde kamen bereits Joey Müller und Sven Petereit aus dem Wasser und machten sich durch die Wechselzone auf zu ihren Rädern. Die gut 182 km lange Radstrecke verteilte sich auf einen 91 km langen Rundkurs bis Buchholz i. d. Nordheide und musste zweimal absolviert werden.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Matthias

Nach 5:25 Stunden konnte Daniel Eiduzzis sein Rad bereits wieder in der Wechselzone abstellen und so den abschließenden Marathon beginnen. Auf der Westseite der Alster ging es nun über eine 10,5 km lange Schleife, die dementsprechend viermal zu absolvieren war. Am schnellsten gelang dies Daniel Fahje, der trotz der vorherigen Belastungen aus Schwimmen und Radfahren einen Marathon in phantastischen 3:30 Stunden finishen konnte. Weit vor dem Zielschluss um 23:00 Uhr vorm Hamburger Rathaus konnten alle HSVer sich die Finisher-Medaille um den Hängen lassen.

Dabei konnten sich die Zielzeiten von erfahrenen Langdistanz-Starter wie Jan Eberlein und Manfred Landfred genauso sehen lassen wie vom jüngsten Athleten des Ironman Hamburg überhaupt, Joey Reißig. Nachdem der NDR bereits in verschiedenen Formaten im TV von ihm berichtet hatte, stand dann sogar noch ein Interview im Ziel an.

Vereinsintern konnte Bernd Gruttke in einer herausragenden Zeit von 10:52 Stunden die schnellste Zeit erzielen. Eine besondere Note hatte ein familieninternes Duell: Mit Andreas und Sebastian Pfaffe gingen Vater und Sohn über die Ironman-Distanz an den Start. Hatte Sebastian seinen Vater wenige Woche zuvor beim der Generalprobe über die Mitteldistanz im Uelzen noch in die Schranken gewiesen (wir berichteten ;-)), konnte Andreas über die volle Distanz seine Erfahrung ausspielen und den Sohnemann hinter sich lassen.

Alle HSVer sind wohlbehalten ins Ziel gekommen. Eine rundum gelungene Veranstaltung, tolles Wetter und eine atemberaubende Atmosphäre vor nur zu bekannter Kulisse machte diese Langdistanz für unsere Extremsportler zu einem echten Heimspiel.

Hamburg kann Ironman und die Athleten des HSV auch...

Euer Daniel und Manfred